Wiesengeisbart-Quark-Halswickel

Aus Arcapedia
Version vom 29. April 2026, 17:33 Uhr von Schimmi (Diskussion | Beiträge) (Aus Vault übertragen — Volksmedizin nach Neely (via create-page on MediaWiki MCP Server))
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Hinweis: Diese Anwendung ersetzt nicht den Gang zum Arzt.

Kombination aus den kühlenden Eigenschaften von Magerquark und den salicylathaltigen Wirkstoffen des Wiesengeisbarts. Wird in der Volksmedizin traditionell als schmerzstillend, entzündungshemmend und abschwellend beschrieben.

Zusammengestellt von Neely (Heilpraktikerin, Arcanara-Gemeinschaft).

Traditionelle Anwendung

Wird traditionell eingesetzt bei: Halsschmerzen mit dem Wunsch nach kühlendem Wickel, Pfeifferschem Drüsenfieber, geschwollener Ohrspeicheldrüse.

Nicht anwenden bei

  • Unverträglichkeit gegenüber Wiesengeisbart oder Salicylaten (ASS-Allergie)

Benötigtes Material

  • 250 g Magerquark (Zimmertemperatur) — ergibt ca. 30 × 30 cm Auflagefläche
  • 1 TL Wiesengeisbart (Mädesüß)
  • 50 ml Wasser
  • Innentuch und Mullkompresse
  • Schutztuch
  • Außentuch
  • Evtl. elastische Binden

Durchführung

  1. 1 TL Wiesengeisbart in 50 ml kaltem Wasser kurz aufkochen, abkühlen lassen
  2. Quark mit 1 EL des abgekühlten Suds mischen
  3. Mullkompresse auf Innentuch legen, 3–5 mm dick mit Quark bestreichen — rundum freien Rand lassen
  4. Quarkseite direkt auf die Haut legen
  5. Mit Innentuch, Schutztuch und Außentuch locker umwickeln, evtl. mit elastischen Binden fixieren

Dauer & Nachruhe

1–4 Stunden, bis der Quark trocken und krümelig ist.

Quarktuch wegwerfen. Andere Tücher in warmem Wasser auswaschen. Danach 15–30 Minuten Nachruhe.