Arnica-Quark-Wickel bei stumpfen Verletzungen

Aus Arcapedia

Hinweis: Diese Anwendung ersetzt nicht den Gang zum Arzt.

Kombination aus den kühlenden Eigenschaften von Magerquark und den traditionellen Wirkstoffen der Arnika. Mehrmals täglich anwenden.

Zusammengestellt von Neely (Heilpraktikerin, Arcanara-Gemeinschaft).

Traditionelle Anwendung

Wird traditionell eingesetzt bei: Verstauchung oder Zerrung eines Gelenkes, Verletzungen mit intakter Haut (Quetschung, Prellung), Blutergüssen, blauen Flecken, postoperativen Schwellungen — besonders wenn die Stelle geschwollen oder überwärmt ist.

Nicht anwenden bei

  • Unverträglichkeit gegenüber Arnika (Korbblütler-Allergie)
  • Offenen Wunden

Benötigtes Material

  • 250 g Magerquark (Zimmertemperatur) — ergibt ca. 30 × 30 cm Auflagefläche
  • 1 TL Arnika-Blüten, 50 ml Wasser
  • Innentuch und Mullkompresse
  • Schutztuch
  • Außentuch
  • Evtl. elastische Binden

Durchführung

  1. 1 TL Arnika in 50 ml kaltem Wasser kurz aufkochen, abkühlen lassen
  2. Quark mit 1 EL des abgekühlten Suds mischen
  3. Mullkompresse auf Innentuch legen, 3–5 mm dick mit Quark bestreichen — rundum freien Rand lassen
  4. Quarkseite direkt auf die Haut legen
  5. Mit Innentuch, Schutztuch und Außentuch umwickeln, ggf. mit elastischen Binden fixieren

Dauer & Nachruhe

1–4 Stunden, bis der Quark trocken und krümelig ist. Mehrmals täglich möglich.

Quarktuch wegwerfen. Andere Tücher auswaschen. Danach 15–30 Minuten Nachruhe.