Wiesengeisbart-Wickel bei Gelenkentzündung
Aus Arcapedia
Hinweis: Diese Anwendung ersetzt nicht den Gang zum Arzt.
Wiesengeisbart (Mädesüß, Filipendula ulmaria) enthält natürliche Salicylate und wird in der Volksmedizin traditionell als schmerzstillend, entzündungshemmend und abschwellend beschrieben.
Zusammengestellt von Neely (Heilpraktikerin, Arcanara-Gemeinschaft).
Traditionelle Anwendung
Wird traditionell eingesetzt bei: entzündeten und schmerzhaften Gelenken, z. B. bei Arthritis oder Rheuma.
Temperatur nach Bedürfnis des Patienten: kalt oder warm — was tut besser?
Nicht anwenden bei
- Unverträglichkeit gegenüber Wiesengeisbart oder Salicylaten (ASS-Allergie)
- Hautverletzungen im Bereich
Benötigtes Material
- 1 TL Wiesengeisbart (Mädesüß, getrocknet)
- 300 ml Wasser
- Flache Schüssel
- Innentuch (Baumwolle, passend für das Gelenk)
- Außentuch (1,5-facher Umfang der betroffenen Stelle)
- Wringtuch (Küchenhandtuch)
Durchführung
- 1 TL Wiesengeisbart in 300 ml kaltem Wasser aufsetzen, aufkochen
- Innentuch auf benötigte Größe zusammenlegen, einrollen, ins Wringtuch
- Kräuteraufguss auf Innentuch gießen (freie Enden trocken lassen), kräftig auswringen
- In der vom Patienten gewünschten Temperatur auf das betroffene Gelenk auflegen
- Mit Außentuch umschließen (1,5-facher Umfang), mit Sicherheitsnadel feststecken
- Bei Hand- oder Fußgelenk: ganze Hand bzw. Fuß mit einbeziehen
Dauer & Nachruhe
ca. 30–60 Minuten. Mehrmals täglich möglich.
Nach dem Abnehmen 15–30 Minuten Nachruhe. Tücher in warmem Wasser auswaschen.
